Halihop.com How it developed!

Durch meinen Kindergarten Freund Niko kam ich im Jahr 2000 zum Ersten mal in Kontakt mit dem Fallschirmsport. Niko hat damals seine Flugausbildung in Florida begonnen und nebenbei seine Fallschirmlizenz absolviert.

Als ich ihn im Sommer 2000 in Gmunden besuchen kam, wurde mir klar dass dies der Richtige Sport für mich ist. Ich habe ihm damals gesagt, dass ich bei unserem nächsten
Wiedersehen im Sommer 2001 meine Skydive Lizenz besitzen würde.

Gesagt, getan! Ich machte in Linz Hörsching meine Sprunglizenz und machte meine Ersten Sprünge mit Niko.

Meine Mutter gab mir damals das Geld für die Skydive Lizenz. Mein Vater wusste nichts davon, er erfuhr von meiner Leidenschaft durch einen ORF Stunt bei 25 das Magazin als wir von einem Heliumballon mit einem Schlauchboot aus 4000 Meter abgesprungen sind.

Damals machten wir auch einen Lederhosen Absprung beim Gschwandtner Flugplatz Hallen Fest. Durch die heissen Temperaturen warteten Niko und ich mit unserer Fallschirmausrüstung in einer Bushaltestelle auf einen Hubschrauber der uns dort abholte. Zwei Wanderer fragen uns, ob wir auf einen Bus warten. Wir antworteten: Nein auf einen Hubschrauber. Am Anfang dachten die beiden wir machen einen Scherz. Im selben Moment als wir das sagten, landete der Hubschrauber direkt neben der Bushaltestelle und wir flogen davon.

Ein paar Jahre später machte dann Niko die Ausbildung zum Tandem Instruktor und ich sammelte Erfahrungen als Videospringer. Um unser Taschengeld aufzubessern arbeiteten wir bei Ballonunternehmen in Gmunden und bei einem Hubschrauberunternehmen in Bad Ischl als „Erdferkel“ und Flughelfer und durften am Ende des Tages einen Gratis Fallschirmsprung im schönen Salzkammergut machen.

Im Jahr 2007 entschloss ich mich für ein Studium in England und Niko setzte den Sport in Österreich fort. Schon damals kam uns der Gedanke, Fallschirmspringen professionell zu betreiben und den Menschen somit dieses unglaubliche Gefühl des freien Falls anhand eines Tandemsprungs zu vermitteln. Ich schrieb auch damals meinen Business Plan für die Halihop Geschäftsidee. Bei dieser Geschäftsidee ging es um eine Vermarktung von Tandemfallschirm Tickets. Nikolaus hatte seine Piloten Ratings und träumte von einer eigenen Tandem Operation in Gmunden und Zell am See.

Im Juni 2008 organisierten wir am Flugplatz Gmunden Laakirchen zur Gschwandt ein Fallschirmspringer Treff. Aufhänger dieses Treffs war eine Lederhosen Grossformation mit Aussenlandung zum Laakirchner Stadtfest. Über das Wochenende hinweg kamen ca. 1000 Zuschauer und über 100 Passagiere machten einen Tandemfallschirmsprung. Bei der Organisation stiessen wir auf einige Probleme. Das Gewicht des Flugzeugs überstieg die zulässige Gesamtgewicht der Landebahn und ich musste dafür eine eigene Genehmigung beantragen. Ausserdem bekamen wir von den umliegenden Orten sogut wie keine Unterstützung und es war somit eine organisatorische Herrausforderung.

Ich habe damals neben meinem Job bei einem Online Vermarkter ein Geschäftslokal in Wien übernommen und dieses renoviert. Nach ca. 1 Jahr begann ich dann mit der Gründung von Halihop und stiess dabei auf grosse Hindernisse. Die Umsetzung des Portals gestaltete sich als äusserst schwierig, da ich nur ein kleines Budget zur Verfügung hatte. Da ich bei der Umsetzung auf unseriöse Programmierer stiess, kam ich erst beim dritten Anlauf zu den richtigen Ansprechpartnern die an meine Idee glaubten. Die Vision von Halihop war aber so festgefressen, dass ich nicht an ein Aufgeben dachte. Da ich aus Budgetgründen von motivierten Leuten abhängig war, lud ich damals Programmierer, Designer etc. in mein Geschäftslokal ein um meine Idee zu Brainstormen. Dadurch entwickelte sich der OSW (Online Stammtisch Wien) im Weinclub Villon in Wien, der jetzt einmal pro Monat Experten im Online Bereich auf einen Tisch bringt.

Niko hat sich in der Zwischenzeit ein zum Absetzen von Fallschirmspringern geeignetes Flugzeug und startete zusammen mit dem Salzburger und damals wahltiroler Wolfgang Steiner mit seiner Tandem Operation am Flugplatz in Gmunden und Zell am See. Die Beiden begannen den Flugbetrieb mit dessen eigenem Flieger im Frühling 2010. Wolfgang Steiner ist unter anderem auch Mitglied des Adidas Outdoorsports Team und bringt ebenfalls jahrelange Erfahrung im Fallschirmsport mit.

Im Juni 2010 ging dann das Portal Halihop.com online und ich begann österreichische Fallschirmzentren unter Vertrag zu nehmen um diese durch den Verkauf von Halihop Tandemfallschirmtickets zu unterstützen. Mein Erster Partner war natürlich Skydive Gmunden und Skydive Zell am See.

Darauf hin folgten weitere Zentren in und um österreich…

Ein grosser Milestone war Everst Skydive in Nepal. Dieser Partner bietet Passagieren einmal im Jahr die Möglichkeit, direkt vor dem Mount Everest aus ca. 9000 Meter Höhe einen Tandemsprung zu absolvieren. Dabei wird man mit geeigneten Sauerstoffmasken ausgestattet, gestartet wird vom Everest Basis Lager auf über 5000 Meter Höhe.

Weiters konnte ich die Möglichkeiten von Halihop dem neuen Windkanal in Prag schmackhaft machen und auch diesen Partner in mein Portofolio mit aufnehmen. Der Windkanal in Prag ist ebenfalls etwas besonderes, da man in der 14 Meter hohen Flugkammer den Freifall erleben kann ohne dabei aus einen Flugzeug springen zu müssen. Der Wind in dieser Vollglas- Flugkammer bis 280 km/h aufgedreht werden und somit bietet dieser Kanal eine realitätsgetreue Simulation des Freifalls.

Auf Halihop ist vom Tandemsprung in Gmunden und Zell am See bei meinem Kindergarten Freund Niko und dessen kollegen wolfgang bis hin zum Tandemsprung in Nepal und First Flight Experiences im Prager Windkanal alles buchbar.

Ich habe auch im Winter 2010 meine Tandemfallschirmlizenz absolviert und werde heuer als Tandem Instruktor in Gmunden und Zell am See aus Nikos Flugzeug springen und somit versuchen meinen freunden nicht nur beim Vertrieb behilflich zu sein.

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Skydive Winter Trip nach Spanien und Portugal ;-)

Da in Österreich der Wintereinbruch jedes Jahr für eine kurze Saison Pause sorgt, plane ich heuer einen Trip nach Portugal und Spanien. Diesmal aber nicht per Flugzeug, Auto oder Fahrrad sondern per Bahn.

Warum das denn? Diese Option macht mich erstens sehr flexibel und zweitens kann ich mir die Zeit im Zug mit verschiedensten Arbeiten auf meinem Laptop vertreiben. Noch dazu ist diese Option sehr günstig, ein Interrail Ticket für 15 Tage kostet nicht mehr als 250 EUR ;-) Ausserdem sieht man sehr viel von der Gegend man Erlebt oft im Zug die verrücktesten Dinge.

Soweit es möglich ist, werde ich auf den Skydive Zentren übernachten, es gibt also keine Aufenthalte in Luxushotels mit Wellness Oasen. Dafür gibts Kerosingeruch beim Aufstehen und statt Kaffee gibts einen Guten Morgen Sprung, für mich Luxus genug ;-)

Besonders freu ich mich auf Skydive Algarve, das südlichste Zentrum in Portugal. Algarve verfügt über eine Dornier und es ist das ganze Jahr Sprungbetrieb und Beach Sprünge inklusive.

Ich freu mich schon riesig darauf und werde Euch darüber mit Blog Einträgen am laufenden halten ;-)

Blue Sky!!!

Stox

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Best of Halihop 2010

Die Sprungsaison 2011 stand bis zu einer traurigen Nachricht am Jahresende wieder im Zeichen des Fallschirmspringer. Da kann ich mich an schöne Sprünge beim Pink Skyvan Boogie im Waldviertel erinnern, Wiener Neustadt, die Staatsi in Hohenems, Krems Kneixendorf, super Sprünge in good old Gmunden, Zell am See, Speedgliden in Tirol, die Lehrerprüfung und and die Tandemausbildung erinnern…

Untitled from Stefan Stockinger on Vimeo.

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Herzlichen Dank Urmi!! You Rock!!

Im Dezember 2010 erreichte mich die traurige Nachricht aus Tirol. Michael Uhrmann (Urmi) war ein sehr grosses Vorbild für mich und ich konnte sehr viel von ihm lernen. Nicht nur im Sport sondern auch menschlich war Urmi eine einzigartige Persönlichkeit. Vor allem hat er bei meinen Fehlstarts im Pitztal und Stubeithal Geduld bewiesen. Jeder andere Lehrer hätte mich als Flugschüler aufgegeben, Urmi jedoch hat sich immer mit all seinem Know How um mich gekümmert ohne auch nur einen Cent dafür zu verlangen.

Er wird wird mir ewig in Erinnerung bleiben und ich werde die schönen Erlebnisse nie vergessen!! Ich möchte mich herzlichst bei dir bedanken, du wirst uns in unserer Gemeinschaft fehlen! Urmi, You rock dude!!!

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Nacht Nackt Skydive Waldviertel 2010

Wenn ihr das Video sehen wollt, müssen wir vorher Fin fragen ob das klar geht…Ich kann dann nach Rücksprache das Passwort bekanntgeben ;-)

Sprungvorbereitung:

Ein Highlight im heurigen Jahr war wieder der Waldviertel Skyvan Boogie 2010. Es waren wie jedes Jahr wieder alle übliche Verdächtige versammelt, die Wohnwagen waren fachgerecht aufgestellt und alle Teilnehmer hatten Strom. Abgesehen von meinem Geburtstagsfest (fällt jedes Jahr auf dieses Treff) hatten wir wieder viel Zeit um uns über unübliche Fallschirmsprünge den Kopf zu zerbrechen.
Den 15 er Bikini Skydive, Schlauchbootsprünge und die Borat String Sprünge waren kaum zu toppen. Um auf den Punkt zu kommen: Fin und ich kamen kurzfristig auf die Idee, einen Nacktsprung zu machen. Die Schirme waren gepackt und zufällig waren auch in der Sunset Load noch Plätze frei.
Da gibts nur eins: Das ganze Top Secret halten, ansonsten warten am Boden und im Flugzeug alle mit Kameras. Man wird sich dann ohne Rücksprache im World Wide Web wieder finden…

Im Flugzeug:

Fin und ich stiegen mit unseren Spung Anzügen in den Flieger und nahmen gleich auf den Sitzen hinter den Piloten Platz. Wir vergaßen dabei einen Passagier der ebenfalls auf den vorderen Sitzen saß. Dieser Passagier hatte einen Rundflug gebucht und mit Fallschirmspringen nichts am Hut. Als wir uns auf 2000 Meter nackig machten, glaubte der Passagier zuerst nicht dass wir das ernst meinen. Er war eindeutig Schockiert von unserem Vorhaben und ignorierte uns soweit es ging.
Im Flugzeug waren hauptsächlich Tandems, es waren aber auch ein paar Solo Springer mit an Board. Ausgemacht war, dass Fin uns ich zu Zweit springen da wir keine Kameras dabei wollten.
Es dauerte nicht lang und Dominik kam zu uns um uns zu berichten, dass Prosecco, Martin und er mit uns einen 5 Way machen wollen. Prosecco hatte eine Go Pro Kamera am Helm, Martin hatte eine Spiegelreflex Kamera. Nach einem eindeutigen “Nein” unsererseits kam es aber doch dazu: Kurz vor der Absprunghöhe gingen wir in den hinteren Bereich des Flugzeugs und wir hatten von den Kameras volle Aufmerksamkeit.

Exit:

Nach einer kurzen Besprechung (Headdown Exit) kam das Grüne Licht und wir sprangen aus dem Flugzeug. Wie sich jeder vorstellen kann, ist das ganze nicht ganz schmerzfrei. Im Headdown (300 km/h) ist das ganze nicht so schlimm, da man aerodynamisch vorteilhaft im Wind liegt.
Wenn man sich aber mit dieser Geschwindigkeit ins Sitzen begibt, tut das ganze richtig weh und man hört dann auch im Freifall ein lautes klatschen. Martin machte zwar sehr viele Fotos aber nur wenig die durch die schlechten Lichtverhältnisse gut geworden sind.

Während betätigung des Haupschirms drückte ich mir für eine sanfte Öffnung die Daumen. Alles funktionierte einwandfrei und ich genoss die einmalige Kulisse kurz vorm Sonnenuntergang.
Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, waren die vielen Leute die am Boden auf unsere Landungen warteten. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich für eine Lanung neben dem Publikum, danach flüchtete in den Wohnwagen.

Schlussfolgerung:

Es war wirklich ein sehr lustiger Sprung und ich bin froh dass ich von mir behaupten kann, jemals in meinen Leben einen Nacktsprung gemacht zu haben. Dass das ganze nicht ganz schmerzfrei ist wissen wir jetzt. Mir wird auf jeden Fall der Waldviertel Boogie 2010 sehr lange in Erinnerung bleiben und bin froh dass wir nicht zeugungsunfähig sind ;-)

Naked Skydive Austria from Stefan Stockinger on Vimeo.

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Kinder mögen teure Spielplätze

Kinder gehören in die Schule? Ja, das ist natürlich richtig. Oder doch nicht? Es gibt da noch eine andere Option: Steckt die Racker einfach in den Windkanal und lehrt Ihnen die Kunst des Freifalls. Diese Schulung sichert Ihnen zukünftig auf jeden Fall einen Arbeitsplätze als Skydive Instruktor oder Windkanalbetreiber.

Besser noch: Die Kinder müssen sich nicht mit veralteten Lehrplänen abquälen: Einfach Aerodynamik gegen Mathematik tauschen und los gehts!

http://www.team-future.net/kayla.html

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High tech Raumkapsel und Rechtsstreitigkeiten

Die neueste Meldung vom “Red Bull Stratos Vorhaben” ist nicht sehr vielversprechend. Obwohl das geplante Stratosphären Projekt aus einer Höhe von 120 000 Fuss bis zum heutigen Tag schon Millionen von Euro verschlungen hat, muss das Projekt wegen Rechtsstreitigkeiten auf Eis gelegt werden.

Daniel Hogan ist damals 2004 mit seinem Projekt “SpaceDive” bei Red Bull auf Desinteresse gestossen. Man entschied sich aber dann doch für diese Idee und “Space Dive” wurde dann kurzerhand auf “Red Bull Stratos” umgetauft. Red Bull verfügt anscheinden nicht über die finanziellen Mittel, diese Rechtsstreitigkeiten aus der Welt zu schaffen.

Ich drücke Felix Baumgartner, für seinen Fallschirmsprung, auf jeden Fall die Daumen. Die videoüberwachte High Tech Kapsel steht schon einmal bereit. Kleiner Vorschlag: Man könnte diese Kapsel ja in der Zwischenzeit an Filmproduktionen vermieten, die sich zum Beispiel auf die Vermarktung von Pornofilmen konzentrieren. Vielleicht ließen sich so die Kosten für diese Klage langsam abbezahlen ;-)

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Tandemfallschirmsprung mit einem Velocity 96

Als mir Chris von diesem Sprung berichtete, konnte ich es kaum glauben. Da sieht man, wieviel diese Fallschirme aushalten. Das Gewicht ist sicher für das Material nicht das Beste, trotzdem hat es super funktioniert!

Tandemfallschirme sind für solche Spässe gebaut und können auch problemlos gelandet werden. Mit einer Wingload von 4,1 (LBS/SQFT) mit einem PD Velocity 96 war Chris und sein Passagier aber fast so schnell wie mit einem Wingsuit ;-) Mit einem Velo kann man aber als Passagier mit Gewichtsverlagerung den Schirm steuern…

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